So kann ein Schultag aussehen, wenn die passende Unterstützung fehlt
Am frühen Morgen ist noch nichts zu spüren.
Dein Kind zieht sich an, braucht dafür vielleicht etwas mehr Zeit als andere.
Du bemerkst:
Es kostet Kraft.
Aber es geht.
Dann kommt die Schule.
Kaum beginnt der Unterricht, verliert dein Kind schon nach kurzer Zeit den Faden. Rundherum geht es weiter. Dein Kind blickt umher, versucht dranzubleiben, begreift nicht alles – und schweigt dazu.
In der Pause wird die Lage nicht ruhiger. Viele Kinder, viele Eindrücke, kaum Halt.
Möglich, dass dein Kind am Rand steht. Möglich, dass es in Streit gerät.
Möglich auch, dass es sich ganz zurückzieht.
Niemand handelt böswillig. Doch kaum jemand erkennt wirklich, was dein Kind in diesem Moment braucht.
So zieht sich der Vormittag hin. Kleine Belastungen reihen sich aneinander. Die Spannung wächst. Bis irgendetwas nachgibt.
Ein Wutmoment. Ein Verstummen. Oder schlicht der Gedanke:
„Das schaffe ich hier nicht."
Am Nachmittag sitzt dein Kind daheim. Ausgelaugt. Genervt.
Oder einfach wortlos.
Genau an diesem Punkt setzt gute Schulbegleitung an
Nicht erst dann, wenn alles eskaliert. Sondern deutlich davor.
Da, wo dein Kind Halt braucht, bevor es überhaupt auffällt.
