ADHS verstehen

ADHS bei Kindern verständlich erklärt: was hinter der Diagnose steckt, wie sich der Schulalltag gestalten lässt und welche Unterstützung es gibt.

Grundlagen

ADHS ist eine neurobiologisch bedingte Besonderheit der Selbststeuerung. Das Kind will sich richtig verhalten, es kann seine Impulse in diesem Moment nicht steuern. Was das für Aufmerksamkeit, Gefühle und Alltag bedeutet.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Schule

ADHS im Unterricht begleiten

Kinder mit ADHS scheitern selten am Können und fast immer an der Steuerung. Was im Klassenraum wirklich hilft: Sitzplatz, kurze Einheiten, sichtbare Zeit, legale Bewegung und vereinbarte Zeichen.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Alltag

Selbstwert, Stärken und Zusammenarbeit

Von der multimodalen Behandlung bis zur Schulbegleitung: welche Hilfen es bei ADHS gibt, wie Stärken sichtbar werden und warum der Schutz des Selbstwerts die wichtigste Alltagsaufgabe ist.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Aufmerksamkeit und Handlungssteuerung

Viele Eltern fragen sich, ob ihr Kind einfach faul ist oder wirklich nicht in Gang kommt. Bei ADHS steckt oft eine Schwierigkeit in der Handlungssteuerung dahinter, nicht mangelnder Wille. Dein Kind will meist, kann aber den Start und die Umsetzung schwer selbst organisieren.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Wenn dein Kind bei alltäglichen Aufgaben viel Begleitung braucht, liegt das oft an Unterschieden in der Handlungssteuerung. Bei ADHS fällt es schwer, Aufgaben zu starten, in der richtigen Reihenfolge zu erledigen und dranzubleiben. Das ist kein Unwille, sondern hat mit der Art zu tun, wie das Gehirn Aufmerksamkeit und Handlungsplanung organisiert. Mit klaren Strukturen und passender Begleitung wird vieles leichter.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Belohnungspläne können bei ADHS helfen, wirken aber nicht in jeder Situation. Oft liegt das daran, dass die Belohnung zu weit weg ist oder das Verhalten mehr mit der Handlungssteuerung als mit fehlendem Willen zu tun hat. Wenn ein Plan nicht greift, ist das kein Zeichen von Versagen, sondern ein Hinweis, etwas anzupassen.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Der Wechsel von einer Tätigkeit zur nächsten verlangt dem Gehirn mehr ab, als es zunächst scheint. Bei ADHS ist die Handlungssteuerung oft weniger flexibel, sodass Übergänge Kraft kosten und zu Widerstand führen können. Mit Vorankündigung, klaren Abläufen und Ruhe lässt sich vieles erleichtern.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Verstehen und Anfangen sind zwei verschiedene Dinge. Bei ADHS liegt die Schwierigkeit oft nicht im Wissen, sondern in der Handlungssteuerung, also im Schritt vom Gedanken zur ersten Handlung. Dein Kind ist nicht faul oder unwillig, sondern kommt an einer bestimmten Stelle nicht in Gang.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Viele Kinder mit ADHS nehmen Zeit anders wahr. Sie unterschätzen, wie lange etwas dauert, verlieren sich in einer Tätigkeit oder haben ein schwaches Gespür dafür, wie viel Zeit schon vergangen ist. Das ist kein Unwille, sondern hängt mit der Handlungssteuerung im Gehirn zusammen. Mit sichtbaren Hilfen und ruhiger Begleitung lässt sich der Alltag verlässlicher gestalten.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Viele Kinder mit ADHS können bei selbstgewählten, spannenden Tätigkeiten lange dabeibleiben, während Hausaufgaben schnell zur Qual werden. Das liegt nicht an mangelndem Willen, sondern daran, wie das Gehirn Interesse, Belohnung und Handlungssteuerung verarbeitet. Wenn du diesen Unterschied verstehst, kannst du gezielter unterstützen.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Wenn dein Kind Aufforderungen scheinbar nicht hört, steckt selten Absicht dahinter. Bei ADHS und ähnlichen Herausforderungen ist die Handlungssteuerung anders getaktet. Dein Kind nimmt vieles gleichzeitig wahr und kann Reize schlechter sortieren. Mit klaren, kurzen Ansprachen und etwas Geduld gelingt das Zuhören oft besser.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Vergesslichkeit trotz vieler Erinnerungen hat bei ADHS oft mit dem Arbeitsgedächtnis und der Handlungssteuerung zu tun, nicht mit fehlendem Willen. Kinder hören eine Aufgabe, verlieren sie aber unterwegs wieder aus dem Blick. Verlässliche äußere Strukturen und sichtbare Hilfen entlasten mehr als das Wiederholen von Aufforderungen.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Kinder mit ADHS verlieren Gegenstände oft nicht aus Unachtsamkeit oder Trotz, sondern weil Teile der Aufmerksamkeit und der Handlungssteuerung anders arbeiten. Dinge werden abgelegt, ohne dass sie im Gedächtnis verankert werden. Mit festen Ablageorten und ruhigen Routinen kannst du deinem Kind viel Druck nehmen.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Angefangene Aufgaben bleiben oft liegen, weil die Handlungssteuerung im Gehirn bei ADHS anders arbeitet. Aufmerksamkeit, Motivation und das Halten eines Ziels über Zeit sind erschwert. Das ist kein fehlender Wille, sondern eine Frage der Funktion. Mit klarer Struktur und kleinen Zwischenschritten lässt sich vieles erleichtern.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Zeitblindheit beschreibt bei ADHS die Schwierigkeit, den Ablauf und die Dauer von Zeit innerlich richtig einzuschätzen. Kinder und Jugendliche mit ADHS spüren oft nur zwei Zeitpunkte, jetzt und nicht jetzt. Das erklärt, warum Termine, Wartezeiten und Fristen so herausfordernd sind, und du kannst mit äußeren Hilfen viel ausgleichen.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Hyperfokus beschreibt eine Phase sehr starker Konzentration auf eine Tätigkeit, die als angenehm oder besonders reizvoll erlebt wird. Bei ADHS kann diese Vertiefung so intensiv sein, dass die Umgebung kaum noch wahrgenommen wird. Hyperfokus ist keine offizielle Diagnose, sondern eine Beschreibung für ein häufig beobachtetes Erleben.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Exekutive Funktionen sind die Steuerungsfähigkeiten des Gehirns, mit denen dein Kind Handlungen plant, sich selbst bremst und flexibel auf neue Situationen reagiert. Dazu gehören unter anderem das Arbeitsgedächtnis, die Impulskontrolle und die kognitive Flexibilität. Bei ADHS sind diese Fähigkeiten oft weniger stabil, was den Alltag in Schule und Familie beeinflusst.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Meltdowns und emotionale Überlastung

Ja, auch Kinder mit ADHS können in Zustände starker emotionaler Überlastung geraten, die einem Meltdown ähneln. Bei ADHS steht dabei oft die Schwierigkeit im Vordergrund, starke Gefühle zu regulieren und Impulse zu steuern. Solche Ausbrüche sind kein Trotz und kein absichtliches Verhalten, sondern Ausdruck einer Überforderung.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

In einem echten Meltdown kann dein Kind sich nicht bewusst zusammenreißen. Der Körper reagiert unter starker Anspannung mit einer Art Notfallprogramm, das dem klaren Denken vorausgeht. Deine Aufgabe in diesem Moment ist nicht Erziehung, sondern Sicherheit und Beruhigung.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Ein Meltdown ist keine bewusste Entscheidung und keine Erpressung, sondern eine Überlastungsreaktion des Nervensystems. Dein Kind steuert diesen Zustand in dem Moment nicht willentlich. Es verliert vielmehr kurzzeitig die Kontrolle, weil der innere Druck zu groß geworden ist.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Wenn dein Kind bei scheinbar kleinen Dingen ausrastet, steckt selten Absicht dahinter. Oft ist das Nervensystem schon vorher überlastet, und der letzte kleine Reiz bringt das Fass zum Überlaufen. Bei ADHS spielen zusätzlich Impulsivität und Schwierigkeiten mit der Selbstregulation eine Rolle. Der Auslöser ist meist nicht der eigentliche Grund.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Während eines Meltdowns ist das Gehirn deines Kindes im Alarmzustand. Die Bereiche, die für Sprache, Nachdenken und logisches Verstehen zuständig sind, arbeiten in diesem Moment nur eingeschränkt. Dein Kind ignoriert dich nicht mit Absicht, es kann Worte gerade wirklich nicht aufnehmen und verarbeiten.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Viele Kinder mit ADHS wirken in Schule oder Kita ruhig und funktionieren gut, brechen aber zu Hause zusammen. Der Grund ist oft, dass sie sich den ganzen Tag zusammengenommen haben und die aufgestaute Anspannung erst im sicheren Umfeld herauskommt. Der Meltdown zu Hause ist also kein Rückschritt, sondern häufig ein Zeichen von Vertrauen und Erschöpfung.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Während eines Meltdowns braucht dein Kind vor allem Sicherheit, weniger Reize und deine ruhige Anwesenheit. Ein Meltdown ist kein Trotz, sondern ein Zustand echter Überlastung, in dem Erklärungen und Ansprüche kaum ankommen. Am meisten hilft es, die Umgebung zu beruhigen und danach gemeinsam zur Ruhe zu kommen.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Während eines Meltdowns ist dein Kind nicht bewusst steuerbar, sondern in einem Zustand starker Überlastung. Vermeide in diesem Moment vor allem Diskussionen, Strafen, viele Fragen und zusätzliche Reize. Was jetzt hilft, ist Ruhe, Sicherheit und wenig Sprache. Erklärungen und Gespräche haben nach der Beruhigung ihren Platz.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Meltdowns bei ADHS und Autismus sehen von außen oft ähnlich aus, entstehen aber aus unterschiedlichen Gründen. Bei ADHS steht häufig eine überlaufende Impulssteuerung und starke Gefühle im Vordergrund, bei Autismus eher eine Reizüberflutung oder ein Bruch von Verlässlichkeit. Beide brauchen Ruhe und keine Bestrafung, aber die Wege zur Entlastung können sich unterscheiden.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Ein Meltdown ist eine Überlastungsreaktion, bei der dein Kind die Kontrolle verliert, weil Reize, Anforderungen oder Gefühle zu viel geworden sind. Ein Wutanfall ist dagegen meist zielgerichtet und hört auf, wenn das Ziel erreicht ist oder klar wird, dass es nicht erreichbar ist. Der Unterschied liegt vor allem in Auslöser, Steuerbarkeit und Verlauf.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Bei ADHS gibt es keine festen Auslöser, die für alle Kinder gleich gelten. Häufig spielen Reizüberflutung, Überforderung, plötzliche Wechsel und starke Gefühle eine Rolle. Wenn du die typischen Muster kennst, kannst du die Situationen deines Kindes besser einordnen und früher gegensteuern.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Meltdowns entstehen meist, wenn zu viele Reize, Anforderungen oder Gefühle zusammenkommen und das Kind nicht mehr steuern kann. Seltener werden sie vor allem, wenn du frühe Signale erkennst, Belastungen reduzierst und für Entlastung sorgst, bevor die Anspannung zu groß wird. Vollständig verhindern lässt sich ein Meltdown nicht, aber die Häufigkeit kann deutlich sinken.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Eine beginnende Überlastung kündigt sich meist durch kleine Veränderungen an, lange bevor es zum Meltdown kommt. Wenn du früh auf Anzeichen im Verhalten, im Körper und in der Stimmung achtest, kannst du oft rechtzeitig gegensteuern. Jedes Kind hat dabei eigene Signale, die du mit der Zeit besser lesen lernst.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Gefühle und Impulsivität

Impulsivität bei ADHS ist keine Frage des schlechten Willens, sondern hängt mit der Entwicklung von Selbststeuerung im Gehirn zusammen. Dein Kind kann lernen, seine Impulse besser zu bemerken und zu steuern, doch das braucht Zeit, Übung und Unterstützung von außen. Erwarte keine sofortige Kontrolle, sondern kleine Schritte über einen längeren Zeitraum.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Viele Kinder mit ADHS handeln schneller, als sie nachdenken können. Der Impuls ist schon in eine Handlung übergegangen, bevor die innere Bremse greift. Kurz danach kommt die Einsicht, und mit ihr oft Reue, Scham oder Tränen. Das ist kein Zeichen von Böswilligkeit, sondern hängt mit der Art zusammen, wie das Gehirn Impulse und Gefühle steuert.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Kinder mit ADHS reagieren oft stärker und schneller auf Reize als andere. Weil die Impulskontrolle noch nicht so gut ausgereift ist, kippt eine kleine Meinungsverschiedenheit rasch in einen lauten Streit. Das ist kein böser Wille, sondern hängt mit der Reizverarbeitung und der Steuerung von Gefühlen zusammen.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Warten fällt vielen Kindern mit ADHS besonders schwer, weil ihr Gehirn Belohnungen und Reize anders verarbeitet. Der Wunsch nach dem Jetzt ist stark, das Aushalten von Pausen kostet viel Kraft. Mit Verständnis und kleinen Hilfen lässt sich Warten schrittweise üben.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Viele Kinder mit ADHS wirken direkt nach der Schule besonders angespannt, laut oder schnell reizbar. Das liegt oft daran, dass sie sich über Stunden zusammengenommen haben und die aufgestaute Anspannung erst zu Hause loslassen. Dieses Verhalten ist kein Zeichen von Trotz, sondern eine Reaktion auf einen langen Tag voller Anforderungen.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Viele Kinder mit ADHS reagieren auf Kritik empfindlicher, als es von außen wirken mag. Das hängt mit der Art zusammen, wie sie Gefühle wahrnehmen und regulieren. Kritik trifft oft nicht nur das Verhalten, sondern das Selbstbild. Mit Verständnis und einer klaren, warmen Ansprache lässt sich viel abfedern.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Viele Kinder mit ADHS erleben Ablehnung, Kritik oder Zurückweisung sehr viel stärker als andere. Dahinter steht oft eine geringe Toleranz gegenüber unangenehmen Gefühlen und eine schnelle, heftige emotionale Reaktion. Das ist kein Trotz und keine Übertreibung, sondern hängt mit der Art zusammen, wie Gefühle bei ADHS verarbeitet werden.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Bei ADHS ist die Steuerung von Impulsen oft noch nicht so weit entwickelt wie bei Gleichaltrigen. Dein Kind reagiert dann schneller, als es innehalten und überlegen kann. Das ist kein Zeichen von Böswilligkeit oder schlechter Erziehung, sondern hängt mit der Arbeitsweise des Gehirns zusammen.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Viele Kinder mit ADHS bewegen sich viel und suchen neue Reize, weil ihr Nervensystem eine bestimmte Anregung braucht, um wach und aufmerksam zu bleiben. Das ist kein Ungehorsam, sondern oft eine Form der Selbstregulation. Wenn du verstehst, was dahintersteckt, kannst du dein Kind besser begleiten und passende Ausgleiche schaffen.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Wenn dein Kind andere ständig unterbricht, steckt selten Absicht dahinter. Bei ADHS fällt es oft schwer, Impulse zurückzuhalten und auf den richtigen Moment zu warten. Der Gedanke muss sofort raus, sonst ist er weg. Mit Verständnis, klaren Signalen und etwas Übung lässt sich das Warten Schritt für Schritt lernen.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Bei ADHS zeigen sich Gefühle oft stärker und schneller als bei anderen Kindern. Das hat mit der Art zu tun, wie das Gehirn Reize verarbeitet und Impulse steuert. Es ist kein Zeichen von schlechter Erziehung oder mangelndem Willen, sondern gehört für viele Kinder mit ADHS zum Alltag.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Kinder mit ADHS erleben Gefühle oft schneller und heftiger als andere. Die Fähigkeit, starke Gefühle zu regulieren, entwickelt sich mit der Zeit und braucht Übung, verlässliche Menschen und passende Strategien. Du kannst dein Kind dabei begleiten, indem du Ruhe vorlebst, Gefühle benennst und gemeinsam Wege übt, mit Wut, Frust oder Aufregung umzugehen.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Wahrnehmung und Alltag

Ja, viele Kinder mit ADHS reagieren empfindlich auf Reize wie Lärm, Licht oder Berührung. Diese Reizempfindlichkeit ist nicht bei jedem Kind gleich stark und kann sich von Tag zu Tag unterscheiden. Wenn du die Auslöser kennst, kannst du den Alltag ruhiger und vorhersehbarer gestalten.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Viele Kinder mit ADHS können sich besser konzentrieren, wenn sie sich vorher oder zwischendurch bewegen. Bewegung hilft dem Gehirn, wach und aufnahmebereit zu werden. Was für andere wie Zappeln aussieht, ist für dein Kind oft ein Weg, sich selbst zu regulieren.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Morgens treffen bei Kindern mit ADHS viele Anforderungen auf einmal zusammen, während die innere Zeitwahrnehmung und die Handlungssteuerung noch nicht verlässlich arbeiten. Der Stress entsteht selten aus fehlendem Willen, sondern aus der Überforderung durch Tempo, Reize und die Menge an Aufgaben. Mit klaren Abläufen, weniger Reizen und mehr Puffer lässt sich der Morgen für viele Familien spürbar entlasten.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Routinen bei Kindern mit ADHS wirken nicht wie ein Automatismus, der immer gleich läuft. Sie hängen von Tagesform, Schlaf, Reizen und Gefühlen ab. Ein Ablauf, der gestern getragen hat, kann heute an einer kleinen Stelle kippen. Das ist normal und kein Zeichen von fehlendem Willen.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Viele Kinder mit ADHS brauchen abends deutlich länger, um zur Ruhe zu kommen. Das liegt oft an einem inneren Antrieb, der schwer abzuschalten ist, an einer verschobenen inneren Uhr und an Reizen, die noch nachwirken. Mit einem ruhigen Ablauf und wenig Ablenkung lässt sich das Einschlafen häufig erleichtern.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Aufräumen wirkt auf den ersten Blick einfach, verlangt aber viele Denkschritte gleichzeitig. Für Kinder mit ADHS ist das oft eine große Hürde, weil Reize, Struktur und Handlungsplanung besonders fordern. Mit kleinen Schritten und klaren Anhaltspunkten wird die Aufgabe leichter.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Kinder mit ADHS nehmen Körpersignale wie Hunger, Durst oder Müdigkeit oft erst spät oder sehr stark wahr. Der Grund liegt in der Art, wie das Gehirn innere Reize verarbeitet und in den Alltag einordnet. Mit festen Abläufen und ruhigen Erinnerungen kannst du deinem Kind helfen, diese Signale früher zu bemerken.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Viele Kinder mit ADHS können Geräusche schlechter ausblenden als andere. Das Gehirn filtert Reize weniger stark vor, deshalb dringt jedes Ticken, Rascheln oder Gespräch bis ins Bewusstsein durch. Beim Lernen kostet das viel Kraft und lenkt immer wieder ab.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Sichtbare Pläne, Timer und Erinnerungen entlasten das Gedächtnis und machen abstrakte Zeit greifbar. Kinder mit ADHS können Abläufe leichter überblicken und Übergänge besser bewältigen, wenn Informationen im Raum stehen statt nur im Kopf. So werden weniger Erinnerungen und Ermahnungen nötig.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Diagnose, Schule und Medikamente

Ja, ADHS und Autismus können bei einem Kind gemeinsam auftreten. Lange galt das als sich ausschließend, heute ist bekannt, dass sich beide Bilder überschneiden können. Für den Alltag bedeutet das vor allem, beide Anteile zu erkennen und passend zu begleiten.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

ADHS verschwindet in vielen Fällen nicht vollständig, verändert sich aber im Lauf der Jahre. Bei einem Teil der Betroffenen lassen die Anzeichen deutlich nach, bei anderen bleiben sie bis ins Erwachsenenalter bestehen. Wichtig ist, dass sich die Erscheinungsform mit dem Alter oft wandelt.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Viele Eltern sorgen sich, ob ihr Kind durch ADHS-Medikamente ein anderer Mensch wird. In der Regel geht es nicht um eine veränderte Persönlichkeit, sondern um eine bessere Steuerung von Aufmerksamkeit und Impulsen. Wichtig sind eine sorgfältige Einstellung, gute Beobachtung und der enge Austausch mit der behandelnden Praxis.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Viele Kinder mit ADHS schlafen schwer ein, wachen nachts auf oder wirken morgens wie gerädert. Dahinter stecken oft mehrere Gründe, die zusammenwirken, von einer anderen Reizverarbeitung über einen verschobenen Schlafrhythmus bis zu begleitenden Unruhezuständen. Schlafprobleme sind bei ADHS häufig und lassen sich mit ruhigen Abläufen und fachlicher Begleitung meist verbessern.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Intelligenz und schulischer Erfolg hängen nicht direkt zusammen. Bei Kindern mit ADHS können Aufmerksamkeit, Impulssteuerung und Organisation die Leistung stärker beeinflussen als die reine Denkfähigkeit. Ein kluges Kind kann deshalb im Unterricht scheitern, obwohl es viel versteht.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

ADHS zeigt sich bei Mädchen oft anders als bei Jungen. Statt auffälliger Unruhe stehen häufig Verträumtheit, innere Anspannung und Rückzug im Vordergrund. Dieses unauffällige Bild passt seltener zu den verbreiteten Vorstellungen von ADHS, deshalb bleibt eine Diagnose bei Mädchen häufig lange aus oder wird ganz übersehen.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

ADHS zeigt sich bei jedem Kind anders, weil die Kernmerkmale in unterschiedlicher Stärke auftreten und mit dem Alter, dem Umfeld und der Persönlichkeit zusammenwirken. Manche Kinder sind vor allem unruhig, andere eher verträumt. Deshalb sieht der Alltag von Familie zu Familie ganz verschieden aus.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

ADS ist ein älterer Begriff für die vorwiegend unaufmerksame Form von ADHS. Betroffene Kinder fallen weniger durch Zappeln oder Impulsivität auf, sondern eher durch Verträumtheit, Ablenkbarkeit und Schwierigkeiten, den Fokus zu halten. Weil diese Kinder oft ruhig wirken, wird die Aufmerksamkeitsschwäche manchmal spät erkannt.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Als Rebound bezeichnet man eine kurze Phase, in der die ADHS-Symptome nach dem Nachlassen der Medikamentenwirkung stärker wirken können als vorher. Das betrifft vor allem den späten Nachmittag oder frühen Abend. Ein Rebound ist bekannt, oft vorübergehend und lässt sich durch Beobachtung und Absprache mit der behandelnden Praxis gut einordnen.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Bei ADHS können in Schule und Ausbildung sogenannte Nachteilsausgleiche gewährt werden. Sie sollen bestehende Nachteile ausgleichen, ohne die Anforderungen inhaltlich zu senken. Dazu zählen zum Beispiel mehr Zeit, Pausen oder eine ruhigere Umgebung. Was möglich ist, hängt vom Bundesland und der einzelnen Schule ab.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

ADHS und Autismus sind zwei unterschiedliche Entwicklungsbesonderheiten, die sich in manchen Punkten ähnlich zeigen können. Bei ADHS stehen Aufmerksamkeit, Impulsivität und Bewegungsdrang im Vordergrund, bei Autismus geht es vor allem um soziale Kommunikation und um wiederkehrende Muster und Interessen. Beide können auch gemeinsam auftreten. Eine klare Einordnung gelingt nur durch eine fachliche Abklärung.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

In der Pubertät verändert sich ADHS oft spürbar. Bei manchen Jugendlichen treten die äußere Unruhe und der Bewegungsdrang in den Hintergrund, während innere Unruhe, Konzentrationsprobleme und Schwierigkeiten mit der Selbststeuerung bleiben oder deutlicher werden. ADHS verschwindet in der Regel nicht einfach, sondern zeigt sich anders. Mit Verständnis, Struktur und passender Begleitung lässt sich diese Zeit gut gestalten.

Vollständigen Fachartikel lesen ›

Du hast eine persönliche Frage zu ADHS?

Wir von Wolkenfreie Zeit hören dir zu und begleiten dich Schritt für Schritt. Vereinbare ein unverbindliches Erstgespräch.

Erstgespräch vereinbaren
Barrierefreiheit
Schriftgröße